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Boxen

Boxen für Mädchen und Jungen ab 9 Jahren sowie Jugendliche, Männer und Frauen von 18 bis 70 Jahren

„HA-NEUer BSG Boxen“

Ansprechpartner:
Gabor Joe, Tel.: 0157 56474415
Marcus Reiche, Tel.: 0175 6077661

Abteilungsleitung:
Rene Müller (Leiter und DBV-Stützpunktmanager),
Dietmar Lindner (Stellvertreter/Finanzen),
Markus Reiche (Sport),
 
Training:
Turnhalle Am Bruchsee 21, Halle-Neustadt
Di, Mi, Fr: 17:00 – 19:00 Uhr
 

Facebook "Ha-NEUer BSG"

DBV-Leistungsstützpunkt Halle (Saale)

Alle Boxer-NEWS gibt es hier …

 


Der Boxsport und seine Referenz

> Warum sollte man den Boxsport ausüben?
Ihr guter Vorsatz lautet: <<Sie wollen ab sofort einen effektiven Sport betreiben?>>

Der Kopf ist willig, doch das Fleisch schwach. Die Laufrunde im Park finden Sie öde? Kegeln oder Dart sind nur Unterhaltung. Turnen an Geräten oder Gesundheitsgymnastik sind entweder zu schwierig oder es fehlt der Pepp. Was halten Sie vom Boxen? Ein absoluter Funsport, der oft unterschätzt wird. Es geht nicht um Kloppen oder Prügeln. Boxen kommt von Können und schult die berühmten drei „K“: Konzentration, Kondition und Koordination.

> Wie funktioniert Boxen?
Boxen ist eine traditionsreiche Kampfsportart, bei der sich zwei Menschen nur mit ihren Fäusten auseinandersetzen. Das Kräftemessen unterliegt strikten Regeln. Die beiden Kontrahenten tragen Handschuhe und müssen derselben Gewichtsklasse angehören. Boxen meint nicht: raufen, hauen, kloppen, prügeln.

> Wie lauten die Regeln?
Boxer dürfen sich eigentlich nur eingeschränkt wehtun. Lediglich die Vorderseite des Körpers, von Kopf über die Arme bis zur Gürtellinie, darf getroffen werden. Vor allem Schläge unter die Gürtellinie werden als Foul geahndet. Auch ist es Boxern nur erlaubt, mit der Vorderseite der Fäuste zu schlagen, im regulären Boxsport ist die gültige Schlagfläche der Handschuhe weiß gekennzeichnet. Wichtig beim „Mann“-gegen-„Mann“-Kampf ist das Fairplay. Man schlägt nicht mehr, wenn der Gegner den Boden berührt. Vor dem Kampf und der Urteilsverkündung geben sich beide Kontrahenten die Hand. Nach dem Fight gehen die Boxer in die Ecke des anderen, wo Trainer und Betreuer stehen, und verabschieden sich ordnungsgemäß mit Respekt.

> Warum sollte ich boxen?
„Boxen gehört zu den ältesten, spektakulärsten, umfassendsten Sportarten/Körperertüchtigungen der Welt“,  finden einmütig Torsten Schmitz, Marcus Reiche, Robert Woge, Marcel Herfurth, Eck van Linden oder Joo Gabor – das neue Trainerteam im DBV-Leistungsstützpunkt „HA-NEUer BSG Boxen des Trägervereins SKC TABEA Halle, ein Halle-Neustädter Verein, der bis dato als Erfinder des ersten Sportmusi(c)als der Welt von sich Reden machte. Boxen fördert sämtliche Muskelgruppen und beansprucht Körper und Geist gleichermaßen. Laien unterschätzen die Sportart gerne und tun sie schnell als dumpfes Aufeinanderprügeln ab. Dabei ist Boxen ein komplexer Sport. „60 Prozent findet über den Kopf statt, nur 40 Prozent über die Physis“, schätzt TABEA-Vorstand Detlef Marx ein, früher selbst Champion und zweifacher Chemiepokalsieger. „Man müsse in der größten Hektik abgeklärt sein, Ruhe bewahren. Wut ist der schlechteste Ratgeber. Emotionen die Verbindung zwischen Geist und Körper. Mit dem Kopf durch die Wand wird immer bestraft“, so Rene Müller, früher selbst erfolgreicher Judoka und aktuell der neue Manager im Hallenser DBV-Stützpunkt. Sein Fazit: „Boxtraining das perfekte Ganzkörpertraining für Fitness oder im Kampfsport.

> Könnte Jedermann oder Frau boxen?
> Im Prinzip JA. Boxen ist für Männer, Frauen, Kinder und Jugendliche bei entsprechender Anleitung ein perfekter Fitness-Ganzkörpersport bzw. Kampfsport mit oder ohne Gegner. Ob man letztendlich die Boxtechniken so erlernen kann, dass man im Wettkampf besteht, ist nur im Wettkampfsport wichtig. „Man braucht sicher mindestens sechs bis 18Monate, um als Anfänger ringtauglich zu sein“, sind sich Schmitz und Woge (beide selbst ruhmreiche Faustkämpfer früherer Zeiten) einig. Durchhaltevermögen und eine starke Psyche sind zwei entscheidende Fundamente. „Boxen ist eine Lebensschule. Es lehrt Selbstvertrauen, Disziplin, zuerst Demut aber letztendlich auch Siegeswillen. Du lernst, ein Ziel zu haben, Dich festzubeißen, wiederaufzustehen und eigene Ängste/Schwächen zu ertragen oder gar zu besiegen. Man lernt, weil man muss, am Ende, weil man will. Schwächen können zu Stärken verhelfen. Jedes Training und jeder Wettkampf im Boxsport sind ein Sieg gegen den „eigenen Schweinehund“. Was gibt es Größeres!?

> Welche Risiken und Nebenwirkungen existieren?
Fakt ist: Wer bei Nasenbluten schon in Ohnmacht fällt, wird es im Boxsport schwerer haben. „ Veilchen“ kommen und gehen, allerdings zu meist als Ergebnis von Kopfstößen oder anderen eigentlich verbotenen Kampfhandlungen. Kopfschutz (im Training) und Handschuhe schützen die Handelnden. Und obwohl das Wettkampfboxen weniger brutal ist, als viele denken, sind „Weicheier“ fehl am Platz. Allein das Training, selbst ohne Sparring, kann knochenhart sein. Wer das langfristig durchhält, kann ringtauglich werden.

> Was sind die schwersten Übungen?
Den anderen zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden.
> Ist der Boxsport bezahlbar?
Wer nur das boxspezifische Kraft- und Ausdauertraining ohne Sparring mitmacht, braucht nur normale Sportkleidung. Wer wirklich boxen möchte, muss etwas Geld investieren. Mitgliedschaften in Boxvereinen sind meist für günstige 10 bis 15 Euro im Monat möglich. Die meisten Vereine stellen Handschuhe und Kopfschutz. Bandagen und Mundschutz kosten rund 20 Euro. Einfache Trainingshandschuhe sind schon ab 30 Euro zu haben.

> Was könnte im Boxsport peinliches passieren?
Marx witzelt: „Wenn man durch die Ringseile in eine Tasse kochenden Kaffee des Punktrichters stürzt oder der Hosengummi reisst …“

Im Ernst: „Der Boxsport selbst besitzt keine Peinlichkeit. Jeder, der den Mut hat, sich im Training zu belasten und dann sogar die Stufen in den Ring vor Zuschauern aufsteigt, ist ein (kleiner) Held“, meint der ehemalige Champion „Tolle“ Schmitz – einst Coach der mehrfachen Profi-Weltmeisterin Regina Halmich und jetzt im Hallenser DBV-Leistungsstützpunkt eine Trainer-Ikone. Ansonsten ist Boxen extrem unpeinlich. Nicht jeder liebt diesen besonderen Sport, aber alle respektieren die sportliche Leistung und die außergewöhnliche Fitness der Box-Athleten, denn diese sind im Köpfchen und mit dem Körper verdammt gut drauf.

Und was will man eigentlich mehr!?


Hier noch ein ausführlicher  Text über BOXEN